Die Biene

    beginnt zu erstarren           beginnt mit Trachtflug          fliegt am fleißigsten          hört auf zu arbeiten

bei weniger als +9° C          bei über 13 – 14° C             bei +22 – 25° C                bei mehr als +37° C

Habt Ihr auch schon vom Bienensterben gehört oder gelesen?

 

In den vergangenen Jahrzehnten sind zahlreiche Tierarten ausgestorben, ohne dass die Mehrzahl der Menschen überhaupt von ihrer Existenz gewusst hätte.

Das gegenwärtige Bienensterben - etwa ein Viertel aller Bienenvölker ist inzwischen wie vom Erdboden verschluckt - alarmiert dagegen Laien wie Fachleute.

Eines der wichtigsten Naturwunder unserer Erde schwebt in höchster Gefahr: die Honigbiene.

 

Das fleißigste aller Tiere, das verlässlich von Blüte zu Blüte fliegt, verschwindet langsam. Es ist ein Sterben, das weltweit mit Sorge beobachtet wird.                         

Zwischen Pestiziden, Antibiotika, Monokulturen und dem Transport von Plantage zu Plantage scheinen die Königinnen und ihre Arbeiterinnen ihre Kräfte zu verlieren.  

 

In Europa sind schon 40% Prozent der Bienen-völker verschwunden. In China sind es nur 10 Prozent. Trotzdem nehmen die Chinesen diese Bedrohung für Mensch und Natur offenbar ernster als die Europäer. Müssen wir, wie in China üblich, das Bestäuben mit der Pinzette übernehmen, damit wir überhaupt noch Obst erhalten?

 

Denn viele Pflanzen sterben ohne Bestäubung aus und die Lebensmittelversorgung ist bedroht.

 

Wenn das Bienensterben nicht bald endet, könnte es ernsthafte Folgen für die Nahrungsmittel-versorgung weltweit haben.

 

Bienen produzieren nicht nur Honig, sie bestäuben auch mehr als 90 Gemüse- und Obstsorten. Äpfel, Nüsse, Avocados, Sojabohnen, Spargel, Broccoli, Sellerie, Kürbisse und Gurken dürften ohne Bienen rar werden. Auch süße Dinge wie Zitrusfrüchte, Pfirsiche, Kiwis, Kirschen, Blau- und Erdbeeren und diverse Melonensorten sind auf die Befruchtung der fliegenden Arbeiter angewiesen.

 

Ein Volk wie ausgestorben, Erwachsene nicht zu sehen, nur Nahrungsvorräte, einige Kinder und ein paar Putz- und Pflegekräfte sind noch da. Und die Königin. Allein werden Sie nicht Überleben. Sprechen können sie auch nicht. Ich werde also nie erfahren, wo der Rest der Bevölkerung geblieben ist. Leichen jedenfalls sind keine zu finden. 

 

In etwa so sieht es in einem Bienenstock aus, der einer besonders rätselhaften Form des Bienensterbens zum Opfer gefallen ist. Ganze Völker verschwinden. Die Bienen fliegen davon und kehren nicht zurück. 1990 gab es noch 1,1 Millionen Honigbienen-Völker in Deutschland. In nur 25 Jahren sind sie auf nur noch etwa 700.000 Völker geschrumpft. Von den rund 560 Wildbienenarten in Deutschland ist bereits über die Hälfte stark bedroht.

 

Das Bienensterben wird in seinen Konsequenzen und in seiner Dimension unterschätzt, Bei den Bienen passiert weltweit etwas, dass wir kaum verstehen." Die Gründe für das Sterben der Insekten sind tatsächlich vielfältig, in der Summe ergibt sich aber ein dramatisches Bild. Stellen die Menschheit ihre Bewirtschaftung der Erde nicht nachhaltig um, dann werde sich die Situation der Bienen weiter verschlechtern.

 

Vielen Bienenarten gehen die Nahrungsgrundlagen teilweise verloren. Zur Versorgung ihrer Larven braucht jede Art eine ganze Reihe von verschiedenen Pflanzen. Weil aber bis zu 20.000 Arten von Blüh-pflanzen in den kommenden Jahrzehnten verschwinden, ergeben sich Probleme. So kann zum Beispiel das Immunsystem des Nachwuchses geschwächt und damit leichter zum Ziel von Schädlingen werden. Monokulturen und damit verbundene Mangelernährung, Umweltver-schmutzung, der Klimawandel, Viren, diverse Schädlinge wie die Varroamilbe - und Pestizide. Und damit wären wir beim Ernährungs-thema, einem Stoff namens Fipronil.

 

Fipronil ist eines der zahllosen Substanzen, die den Schädlingen den Garaus machen. Aber auch in Hühnereiern wurde es gefunden, was vermutlich daran liegt, dass ein Händler das Zeug verbotenerweise einem Mittel zur Bekämpfung von Geflügelparasiten beigemischt hat. Das Mittel tötet Flöhe und Zecken, bis vor kurzem wurde es auch hierzulande in der Landwirtschaft als Insektizid eingesetzt. Bis man merkte, dass es offenbar auch Bienen schadet. Fipronil stelle ein hohes akutes Risiko für Honigbienen dar. Laut Efsa sind Bienen beim Einsatz des Mittels im Maisanbau vor allem durch Staubdrift akut gefährdet.

 

Die EU will weitere 5 Jahre Glyphosat zulassen. Im folgenden Beitrag, der mich wütend macht, wird aufge-zeigt wie oft das Mittel bei konventionellen Obstanbau verwendet wird. Ach, und konventionelle  Äpfel dürfen die Kinder essen, da hat die Eu keine Bedenken?

Ein Obstgärtner spricht Klartext:

"Zu mir selbst: ich bin gelernter Gärtner und habe meine Ausbildung als 3.-bester des Landes Brandenburg abgeschlossen. Ich habe 5 Jahre als Obstgärtner gearbeitet.

 

Ich denke, der folgende Beitrag passt hier gut rein um euch etwas die Augen zu öffnen, welche Gifte ihr tagtäglich zu euch nehmt und weitergebt an eure Kinder.Wie ihr wisst steht das Mittel Glyphosat stark im Fokus der Öffentlichkeit. Ich werde euch zeigen, dass Glyphosat nur eine Schneeflocke auf dem Eisberg ist.

Die wenigstens wissen, wie oft z.B. ein konventioneller Apfel gespritzt wird, ich liste nach Monaten auf:

Januar: ist relative Spritzruhe, da die Bäume geschnitten werden.

Februar: 2x Kupferspritzungen (funguran), erste vorbeugende Unkrautspritzung (kerb stomp und fusilade)

März: 2x Kupferspritzungen

April: 1x Unkraut (stomp glyphosat), 1-2 Spritzungen mit Schwefelkalt, 2-3 Spritzungen gegen den Apfelstecher (calypso), 1 Ausdünnungsspritzung (hohe Stickstoff-Konzentrationen werden direkt in die Blüte gespritzt)

Mai : (je nach Wetter) 2x Spritzung mit delan, 2x Spritzung mit score gegen Apfelschorf.

Juni: 1x Unkraut (glyphosat), 3-4 Spritzungen mit delan, 3x spritzungen mit malvin, 1-2 Sprit. gegen Läuse und Milben (pirimor )

Juli: 4x delan, 2x malvin, 1x score, 1x scala, 1x pirimor

August: 5-6 delan, 1x malvin, 1x scala, 1x glyphosat gegen Unkraut.

September: 4x delan, 1x vision (gegen Lagerfäule), Ernte.

Oktober: 1x vison, 1x Glyphosat, 1x Kupfer

November: 1x Kupfer

Dezember: 2x Kupfer, 1x Glyphosat oder kerb, mit stomp gegen Unkraut.

 

Das sind 46 Spritzungen im Jahr, wenn das Wetter mitspielt. Bei mehr Niederschlag verdoppelt sich fast die Anzahl der Spritzungen. Es gibt bei den Mitteln eine sogenannte Karenzzeit, d.h. die Zeit, in der sich das Mittel abgebaut haben sollte. Diese Zeit halten die Bauern auch ein, dies wird auch vom Verbraucheramt überwacht. Das eigentliche Problem ist, dass nicht das Verbraucheramt die Zeit festlegt, sondern der Hersteller.

Jeder Mensch ist für seine Ernährung auf die Bienen angewiesen. Bis zu 80 Prozent der Nutzpflanzen werden von ihnen bestäubt. Diese Arten sind für etwa 90 Prozent der gesamten Nahrungsproduktion der Welt verantwort-lich. Die Menschheit habe die Illusion verbreitet, im 21. Jahrhundert durch technischen Fortschritt unabhängig von der Natur zu sein. Die Bienen zeigten jedoch, wie wir "mehr, und nicht weniger" von den Dienstleis-tungen der Natur abhängig sind: keine knackigen Äpfel, schmackhafte Tomaten oder vitaminreiche Beeren.
 

Es ist die traurige Wahrheit: Obwohl die intensive Landwirtschaft selbst auf die Bestäuber Leistung von Honigbienen und ihren wilden Verwandten angewiesen ist, zerstört sie nach und nach deren Lebens- und Nahrungsgrundlagen. Wenn die Bienen verhungern, hat das für die Menschen große Konsequenzen. 

 

WIR vernichten Lebensräume, wie artenreiche Regenwälder und Korallenriffe. 

WIR betreiben rücksichtslose Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft und

WIR vergiften und verschmutzen die Umwelt (Pestizide, Plastik im Meer, usw.).

Dazu kommen Klimawandel, die Ozeanversauerung und viele weitere, rasant zunehmende globale Bedrohungen. Der Artenschwund ist die am übelsten überschrittene und leider auch die einzige irreversible "planetarische Grenze".

 

Beim Aussterben gilt:

„Futsch ist futsch“, mit unabsehbaren Konsequenzen für uns alle.

Helft mit, das Artensterben zu stoppen!
Schutzmaßnahmen für Tiere, Lebensräume, Umwelt und Klima müssen endlich die nötige Priorität bekommen!
Wie viele und welche Arten gibt es eigentlich auf der Erde? Wir wissen es nicht einmal annähernd: Sind es insgesamt 3, 10 oder 100 Millionen Tierarten? Und wie viele davon sterben gerade aus? Man schätzt 20.000 bis 50.000 Arten verschwinden pro Jahr. Alle paar Minuten eine, Tendenz steigend!

 

Wie viele und welche Arten bleiben wohl bis zum Jahr 2050 übrig, wie viele bis 2100? Werden unsere biologisch verarmten Böden, Wälder und Meere dann noch funktionieren? Uns ausreichend Nahrung, Arzneimittel, Erholung, sauberes Wasser und Sauerstoff liefern? Und was genau verlieren wir mit der schwindenden genetischen und ökologisch-funktionellen Diversität noch alles?

NIEMAND weiß es auch nur annähernd!

Also erhalten, solange es sie noch gibt!

 

Man schützt nur, was man schätzt, und man schätzt nur, was man kennt. Also brauchen Arten eine Identität! Uns Menschen muss bewusst werden, für welche Fülle an Arten, an Leben, an Leistungen in der Natur wir verantwortlich sind.
 

 

Es könnten zum Beispiel Prämien für Bauern gezahlte werden die bienenfreundliche Kulturen anlegen. Das bedeutet zum Beispiel, dass gezielt Blütenpflanzen am Rand von Nutzpflanzenfeldern positioniert werden. Außerdem sollten Insektizide und andere Agrarchemikalien vorsichtiger eingesetzt werden.

  Jeder dritte Bissen, den wir essen, verdanken wir dem sprichwörtlichen Fleiß der Bienen. Ganz gleich ob  Raps, Sojabohnen, Karotten, Äpfel, Kaffee oder Tee: Bienen sind extrem anpassungsfähig und bestäuben  eine riesige Anzahl unterschiedlicher Blüten, insgesamt rund 80 Prozent aller Nutzpflanzen.


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