So nicht!

Eines der wichtigsten Naturwunder unserer Erde schwebt in höchster Gefahr: die Honigbiene. Das fleißigste aller Tiere, das verlässlich von Blüte zu Blüte fliegt, verschwindet langsam. Es ist ein Sterben, das weltweit mit Sorge beobachtet wird. Es ist nicht alleine die bienenschädliche Varoamilbe, die das Bienensterben verursacht. Zwischen Pestiziden, Antibiotika, Monokulturen verlieren sie ihre Kräfte. Durch Spritzmittel-Cocktails wird das Immunsystem der Bienen geschwächt. Das ist dann mit ein Grund, dass sie sich der Milbe nichtmehr erwehren können. Verheerend ist die entstehende Orientierungslosigkeit der Biene; denn die Honigbienen finden nichtmehr zurück in ihre Beuten.

 

Zu den ach sooo "gesunden" Umwelt-Vernichtungsmitteln zählen: Spritzmittel wie z.B. Fipronil, u. a. Fungizide zur Saatbehandlung, Thiacloprid, Glyphosat, Clothianidin ist ein relativ neues Insektizid aus der Gruppe der Neonikotinoide

 

Bedrohte Helfer

Die eine macht den tollen Honig, die andere vermiest einem die Freude am Apfelkuchen.                  

Die eine bestäubt fleißig Blüten, und die andere... – ja, was arbeitet die eigentlich den ganzen Tag?                                                              

Die eine wird geliebt, die andere mit zusammengerollter Zeitung gejagt.

Der Tod der Biene wird betrauert, der Tod einer Wespe bejubelt.

 

Bienen, Wespen und andere Insekten sind unverzichtbar, um den Hunger der wachsenden Weltbevölkerung zu stillen, denn trotz des technischen Fortschritts hängt die Landwirtschaft von den Bestäubern ab. Doch Monokulturen, Pflanzenschutzmittel und Parasiten, wie die aus Südostasien eingeschleppte Varroamilben, killen massenweise unsere Bienen.

 

Auch andere Tiere, wie Fliegen, Schmetterlinge, Käfer, sogar einige Vogelarten und Fledermäuse, die ihren Beitrag zur Bestäubung leisten, sind massiv bedroht und auf der Roten Liste wieder zu finden.

 

Zahlen aus Hamburg und Bremen zeigen, dass Stadtbienen robuster sind als viele Landbienen: Stadtbienen fliegen munter von einer Pflanzenart zur nächsten.

 

Auf dem Land hingegen: immer nur Mais und Raps!

 

Es sieht aus, als spiele die Monokulturlandwirtschaft mit all ihren giftigen Helferlein eine zentrale Rolle für das Bienensterben. Die Monotonie schwächt die glücklichste Biene, da helfen auch die guten Sympathiewerte nicht.

 

 

Mit den Bienen verhält es sich ähnlich wie die mit dem Klimawandel - das Ganze geht so langsam, dass wir uns schlecht darauf konzentrieren können. 

„Wenn die Bienen verschwinden, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben; keine Bienen mehr, keine Pflanzen, keine Tiere, keine Menschen mehr.“ Spätestens nach dieser Erkenntnis sollte sich jeder Gedanken machen, was er selbst für den Bienenschutz unternehmen kann.

 

 

Der Verlust der Artenvielfalt, siehe Bild und die Monokulturen in der Landwirtschaft verknappen ihr Nahrungsangebote, giftige Pflanz-enschutzmittel und der eingeschleppte Parasit Varroamilbe machen ihr unmittelbar zu schaffen.

Zum anderen wird die Biene sowohl im Hobby als auch in der Erwerbsimkerei durch massiven imkerlichen Druck geschwächt. Die Gesellschaft steht vor einer großen Herausforderung etwas für die Biene als eines unserer wichtigsten Natur- und Kulturtiere zu tun.

 

Es gab einmal... die Biene
In einem großen Reich der Erde wollte einst ein großer Führer sein großes Volk ernähren. Er ließ darum alle Sperlinge töten, die sich am Getreide-Reichtum ebenfalls bedienen wollten.

Eine große Insektenplage überzog daraufhin das Land. Um nun den Insekten den Garaus zu machen, bestellte der große Führer große Mengen an Gift und ließ es über die weiten Felder sprühen. Er hatte großen Erfolg: Die Insekten starben.


Da aber auch die Bienen unter den Toten waren, gab es nun im Frühling kein großes Summen mehr und niemand war mehr da, der die vielen Apfelblüten bestäuben konnte.

Also mussten fortan die Menschen dieses großen Landes selber auf die Bäume klettern und mit eigener Hand und... Blüte für Blüte, die große Hilfe der fleißigen Bienen kümmerlich ersetzen.

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann balancieren noch heute, die Menschen in diesem großen Land, in den Wipfeln der Bäume.

 

Und das Produkt der Honig mit bitterem Beigeschmack!

 

In Deutschland liegt der Verbrauch pro Person bei etwa einem Kilogramm Honig jährlich. Doch das meiste davon, etwa 80%, kauft der Handel im Ausland ein- zum Leidwesen der heimischen Imker. 

 

Pro Jahr importiert Deutschland etwa 85.000 bis 100.000 Tonnen Honig aus aller Herren Länder wie z.B. Argentinien, Mexiko, Brasilien, Uruguay, Chile, Rumänien und neuerdings sogar Indien.

 

 

Und mehr als jeder zweite Honig aus deutschen Supermärkten war mit Pestiziden belastet. Wo kommt sonst der niedrige Preis her?!

 

Testergebnis: In 10 von 36 Proben von Importhonig waren Spuren des  im Honig verbotenen Streptomycins oder dem krebserregenden Chloramphenicol belastet. "Gegenwärtig ist die Antibiotikabelastung des Honigs das größte Problem für den Welt-Honighandel.

 

Bienenhonig ist folglich allzu häufig kein reines Naturprodukt mehr, auch wenn es auf der Verpackung steht. Damit sich etwas in der Behandlung der Bienenvölker und der Herstellung von Honig ändert, sind auch die Verbraucher gefragt. Ein regional erzeugter Honig, direkt vom Imker ist in jedem Fall einem Honig aus dem Supermarkt vorzuziehen. Er hat auch eine bessere Ökobilanz als importierter Biohonig, der bereits Tausende von Transportkilometern auf dem Buckel hat und überdies zur Haltbarkeit hoch erhitzt sein kann.

 

 

Immerhin: Honig von deutschen Imkern war imTest unbelastet, genauso wie Produkte aus Südosteuropa und dem fairen Handel. Bei Letzteren könnte der Grund darin liegen, dass klein-bäuerliche Imker ihren Honig in unbelasteten Regionen erzeugen, also bitte greifen Sie zum unbehandelten Naturprodukt „Honig“ aus Ihrer Region, bei Ihrem Imker um die Ecke.

 


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