mit einer Kiste zum Umweltschützer?

 

Als traditionelles Handwerk hat sich die Imkerei seit vielen Jahrhunderten auch in unserer Kulturlandschaft fest etabliert. Für den aktiven Umwelt- und Naturschutz, für den Erhalt unserer Natur sind auch unsere Honigbienen unverzichtbar. Sie leisten durch ihre Bestäubung einen unverzichtbaren Beitrag für viele unserer heimischen Pflanzen, die ohne Bienen nicht mehr existieren würden.

Grundsätzlich kann man mit allen gängigen Bienenkästen von natürlich bis intensiv imkern. In der freien Natur findet man die unterschiedlichsten Abmessungen und Materialien. Vom Loch im Baum, über alte und verlassene Dächer, bis zu Mauerrissen, etc.

Jede Bienenbeute und jede Imkermethode hat ihre eigenen Vor- und Nachteile, Risiken und Chancen. Man darf diese nicht in gut oder schlecht unterscheiden. Wichtig ist aber zu verstehen, welche Eingriffe mit der Natur und welche gegen sie laufen. Welche Beuten eher der Natur und welche eher dem Imkerkomfort ange-passt sind. Ein Imker muss den Nutzen und die Gefahren von widernatürlichen Eingriffen verstehen, einschätzen und verant-worten können.

Der Schlüssel liegt in einem allumfassenden Gleichgewicht. Dominieren eher gezüchtete oder eher natürliche und naturnah gehaltene Bienenvölker meine Region? Wie steht es in meiner Region mit der Bienendichte? Verdrängen meine Honigbienen allenfalls sogar Wildbienen in der Umgebung? Kann ich meine (ökonomische) Honigimkerei parallel mit natürlichen oder naturnah betriebenen Völkern aufwerten und einen ökologischen Beitrag für die Arterhaltung liefern?

 

 

Die Erhaltung und Entwicklung der Pflanzenvielfalt, sowie die Ertrags- und Qualitätssteigerung in Landwirtschaft und Gartenbau sind so ohne die Imkerei nicht denkbar. Die meisten Imker fühlen sich bei der Gewinnung des Honigs ihrer handwerklichen Tradition verpflichtet. Honig ist ein naturbelassenes Produkt, welches durch die Imker nicht mit Zusätzen versehen oder verändern-den Behandlungen unterzogen werden darf.

 

Ökologische Imkerei bedeutet, dass auf den Einsatz von synthetischen Medikamenten und Substanzen verzichtet wird. Nur organische Mittel, wie z.B. Ameisensäure zur Bekämpfung der "Varrotaose"  (parasitische Milben) kommen zum Einsatz. Dadurch bleibt der Honig nachweislich frei von Rückständen, wie sie immer wieder durch Untersuchungen der "Stiftung Warentest" nachgewiesen und beanstandet wurden.

 

 

Naturbelassener Honig wird je nach Sorte nach Tagen (z.B. Rapshonig) oder erst nach Monaten (z.B. Robinienhonig) fest, d.h. er kristallisiert. Dies ist kein Qualitätsmangel. Durch Erwärmung des Honigglases im Wasserbad bei max. 40°C kann der Honig wieder verflüssigt werden. Höhere Temperaturen führen zu Qualitätseinbußen bei den wertvollen Inhaltsstoffen des Honigs.

 

Muntere Honigbienen vor einer ihrer Beuten im Heimatbienenstand in Bremen-Grambke, wo die ersten Bienenpatenvölker geschlüpft sind. Mit einer Bienenpatenschaft leisten Sie als Bienenpate auch einen aktiven Beitrag zum Schutz der Umwelt.

das geht auch bei Ihnen zu Hause!

 

 

ÖKOLOGISCHER EFFEKT

Als Bestäuber erbringen Bienen eine wichtige Leistung im Naturgefüge und für den Menschen. Verschmutzungen der Umwelt, Monokulturen und die Zerstörung von Lebens-räumen führten in der Vergangenheit zu hohen Verlusten bei Bienenvölkern. Mit dem Aufstellen einer Bienenbe-hausung und einer naturnahen Gestaltung des Privat- oder Firmengeländes können Sie dieser Entwicklung und dem Verlust biologischer Vielfalt entgegenwirken.

 

VORTEILE

  • In geeigneter Lage bieten Top Bar Hiven auch im urbanen Raum wertvolle Lebensräume.
  • Nutzen Sie Ihren eigenen oder „firmeneigenen“ Honig für Ihre Kommunikation.

 

VORAUSSETZUNGEN/GEEIGNET ...

  • für Geländebereiche mit einem großen Angebot an Blumenwiesen, Blühflächen, Wildblumensäumen oder blühenden Bäumen und mit Zugang zu Wasser. Ansonsten sollten Sie eine Bienentränke einrichten.
  • für halbschattige Standorte ohne starke Zugluft
  • Ideal ist, wenn ein „Hobbyimker“ das Bienenvolk betreut.

 

EINSCHRÄNKUNGEN

  • Das Nahrungsangebot für die Bienen muss durch eine naturnahe Gestaltung, etwa durch eine dauerhafte Blumenwiese, gewährleistet sein.
  • Versetzen Sie die Kiste auf keinen Fall während der Bienensaison, damit die Bienen stets zurückfinden.
  • Halten Sie Abstände zu Wegen ein.

 

Umsetzung

  • Für die Umsetzung und Betreuung der Bienenstöcke sollte eine interne oder externe Person verantwortlich sein, die z.B. durch den lokalen Imkerverein geschult wurde. Sie pflegt und betreut das Bienenvolk im Jahresverlauf und steht im Dialog mit der Unternehmensleitung.
  • Ein ausreichendes Nahrungsangebot (Tracht) muss gewährleistet sein. Fragen Sie deshalb ggf. beim nächsten Imker oder Imkerverein nach dem Blütenangebot in der Umgebung. Durch eine naturnahe und bienenfreundliche Bepflanzung der Grün- oder Dachflächen auf dem Firmengelände können Sie einen Beitrag leisten.

 

PFLEGE

  • Der effektive Jahresaufwand für die Betreuung eines Bienenvolkes beträgt ca. 20 Stunden.
  • Bei mehreren Bienenkästen ist der Betreuungsaufwand pro Volk geringer.
  • Die Arbeitsaufwand fällt überwiegend von Mai bis Juli an.

 

Ergänzende Gestaltungselemente

Gut kombinierbar mit Wildblumenwiesen und ander Blühflächen

 

SYNERGIEN

Mitarbeitern/-innen und Kunden/-innen entwickeln ein Bewusstsein für Bienen und ihre zentrale Funktion, was der Umwelt helfen kann.

 

KOMMUNIKATION

  • eigener oder „Firmeneigener“ Honig kann dem Personal angeboten

  • oder als Give-Away verschenkt werden.

  • Bienenkisten (Beuten) bieten die Möglichkeit der Naturbeobachtung als gemeinschaftliches Erlebnis.

  • Bei der Standortauswahl, bei Bienenschutz- und Kommunikationsmaßnahmen unterstützt Sie die Initiative www.bienen-pate-bremen.de

  • Mit Bienen können Sie und Ihre Mitarbeiter/-innen gemeinschaftlich Natur im Verlauf des „Bienenjahres“ beobachten.


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