Themenbereich I - J

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Imago: Die ausgewachsene, geschlechtsreife Biene wird als Imago bezeichnet. Erst die Imago ist flugfähig. Die anderen Larvenstadien sind es noch nicht.

 

Imker: hält Bienen in Magazinbeuten, Bienenkisten und/oder im Bienenkorb, während der Zeidler ausschließlich mit Wildbienen arbeitet. Einige Imker betreiben nebenher auch eine Bienenzucht.

Die Imkerei als Hobby oder als Vollerwerbsberuf ist immer abwechslungsreich und vielfältig. Imkerei ist eine sehr naturverbundene Tätigkeit. Die Honigbiene ist ein Nutztier, aber sicher kein Haustier. Auch unter der imkerlichen Betreuung lebt sie in und von der Natur. Das Imker-Jahr mit seinen unterschiedlichen Aufgaben folgt dabei dem Bienen-Jahr und beide sind natürlich eng an die Jahrzeiten gebunden. Der Imker oder die Imkerin muss das Umfeld, in dem die eigenen Biene leben, kennen. Welche Tracht blüht zur Zeit? Welchem Wetter müssen die Bienen aktuell trotzen? Ist es zu kalt? Oder zu trocken?

 

Imkeranzug: der Imker trägt bei der Arbeit einen Schutzanzug, er besteht aus einer hellen Jacke und Hose mit anliegenden Bündchen. Dazu trägt er einen weißen Hut mit Schleier und Imkerhandschuhe mit Stulpen. Manche Imker arbeiten mit sanftmütigen Bienen und lassen daher oft Handschuh und Schleier weg. Das funktioniert aber nicht immer. Trägt die Tracht keine Blüten, sind auch diese Bienen häufig aggressiv und greifen den Imker an.

 

Imkerei: ist ein aufwändiges Hobby oder ein Vollzeitjob für den Berufsimker. Voraussetzung dafür ist immer eine enge Verbundenheit mit der Natur. Der Imker muss genau beobachten können und wissen, welche Tracht gerade blüht. Er muss die Temperaturen einschätzen können, um den Bienenstock gegebenenfalls zu schützen. Er muss Krankheiten bekämpfen und letztendlich den Honig machen. Zu jedem Zeitpunkt muss der Imker über die Größe, den Gesundheitszustand und den Ernährungszustand seines Bienenvolkes Bescheid wissen.

 

Imkerpfeife: sondert einen kräuterhaltigen Rauch ab, der die Bienen beruhigt. Heute verwendet der Imker allerdings meistens einen Smoker

 

Imme: Früher wurden Bienen auch als Immen bezeichnet. Heute wird der Begriff nur noch in der Biologie für die Taillenwespe verwendet. „Immen“ stammt aus dem alemannischen für „Immle“– und bedeutet „Fleißiges Insekt." 

 

Importhonig: enthalten nicht nur oftmals Verunreinigungen. Bei ihm ließen sich auch bereits genveränderte Pollen nachweisen. Außerdem ist Importhonig häufig hoch erhitzt worden, damit er sich leichter abfüllen lässt. Hitzegeschädigte Honige erkennt man zum Beispiel daran, dass sie auch nach mehreren Wochen nicht auskristallisieren. Bei deutschen Honigen, die gemäß der Honigverordnung hergestellt wurden, handelt es sich immer um Qualitätshonige, die mit äußerster Sorgfalt produziert werden.

 

Inhaltstoffe Honig: Inhaltsstoffe von Honig

 

Inhibine: Wirkstoffe, die das Keimwachstum unterbinden, werden als Inhibine bezeichnet. Im Honig enthaltene Inhibine sind die Pflanzenfarbstoffe, die Flavonoide und das Wasserstoffperoxyd.

 

Insekt: Bienen gehören zu den Insekten. Insekten erkennt man an ihrer Körperteilung. Kopf, Thorax und Abdomen sind durch Einschnürungen (Taillen) deutlich voneinander getrennt. 

 

Intine: Die innere Wand, die den Pollen umgibt, ist die Intine. Als Exine wird die zweite Wand, die äußere, bezeichnet. Beide haben eine Schutzfunktion. Sie schützen das pflanzliche Erbgut des Pollens beim Transport.

 

Invertase:  ist ein Verdauungsenzym, das sich im Honig nachweisen lässt. Es fällt bei der Verarbeitung von Zucker zu Fruktose und Glukose an.

 

Isomaltose: In der Haemolymphe der Bienen ist Isomaltose, eine Zuckerart, enthalten. Sie ist dem Glukosegehalt im menschlichen Blut ähnlich.

 

Jahresfarbe: Aus unterschiedlichen Gründen, insbesondere zur Altersbestimmung und der schnellen Identifikation im Bienenstock, markieren Imker gelegentlich ihre Jungköniginnen mit einem aufgeklebten Opalith-Farbplättchen (auch nummeriert), Zeichenfarbe oder Zeichenstift auf dem Rückenpanzer. Diese Markierung gibt Auskunft über das Alter der Königin. Dazu gibt es fünf Jahresfarben: Weiß, Gelb, Rot, Grün und Blau. Sie werden abwechselnd verwendet. Nach Rot in 2013 ist 2014 Grün an der Reihe, 2015 dann Blau usw. Die Jahresfarben sind international einheitlich und wiederholen sich alle fünf Jahre in der gleichen Reihenfolge, beginnend mit der Farbe Weiß. Die Königin wird markiert, indem sie aus dem Bienenstock kurzzeitig entnommen und in eine Haltevorrichtung eingesperrt wird. Mit einem mit Watte beschichteten Kolben wird der Platz für die Königin verringert und diese wird somit in die schmale Öffnung, die sich am oberen Ende der Markierungsapparatur befindet, festgehalten. So kann der Imker das Insekt beschriften und nach kurzem Trocknungsvorgang wieder in das Volk zurücklassen. Handelsübliche Plättchen enthalten mitunter winzige aufgedruckte Zahlen. Zur Befestigung wird ein ungiftiger Kleber verwendet

 

Jungvolk: Das Bienenvolk wird im ersten Jahr auch als Jungvolk bezeichnet.

 

Juvenil Hormon: ist ein insektentypisches Hormon. Es steuert die Entwicklung der Insekten. Vor jeder Häutung wird die Produktion des Hormons gedrosselt und schließlich ganz eingestellt. Bei der erwachsenen Biene steuert das Juvenil Hormon die Ausbildung der Geschlechtsorgane. Je nach Konzentration des Hormons in der Haemolymphe lässt sich auch das Alter einer Arbeitsbiene bestimmen.


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